Rainer und Kornelia Annemüller


Woher stammt der Beiname „PFIFF“?

 

Damit man Familien mit gleichem Namen in einem Ort unterscheiden konnte, benutzte man in Dörfern ab dem 17. Jahrhundert „Spitznamen oder Beinamen“ so auch in Schmiedefeld. Spitznamen werden oft nach Äußerlichkeiten, dem Verhalten oder nach Bezeichnungen, die zufällig entstehen gebildet. Dabei hat der Spitzname keinen offiziellen Charakter, da er meist nur mündlich geäußert wird und nur einer begrenzten Gruppe bekannt ist. Spitznamen können aber auch bekannter werden und länger im öffentlichen Bewustsein verbleiben als der eigentliche Name einer Person und somit Generationen überleben.

So auch unser Beiname „PFIFF“

 

Der Name PFIFF geht auf einen alten Spitznamen von Rainers Urgroßvater und dessen Brüder zurück, welche handwerklich sehr versiert und pfiffig waren. Als Maurer hatte er den Auftrag mit seinen Brüdern einen hohen Schornstein zu bauen. Aus Erzählungen geht hervor, dass sie ihn angeblich ohne Wasserwaage gemauert hatten. Die Leute sagten: „ Der Schornstein steht wie ein PFIFF“ und schon hatte der Urgroßvater seinen Spitznamen weg.  Dieser reicht bis in die heutige 6. Generation unserer Enkeltochter. Auch sie wird „kleine Pfiffe“ genannt und jeder im Ort weiss, zu wem sie gehört.